Du wünschst Dir mehr Raum für Dich und Deine Projekte? Hier ein paar Ideen…

 

Seit fast 4 Jahren arbeite ich selbstständig. Und ich habe 3 Kinder. Mein Terminplan ist manchmal wirklich ganz schön voll. Und das Gefühl, dass immer etwas unerledigt ist, kennt wohl Jede von uns….das ist ein sehr persönlicher Blogbeitrag, und vielleicht sind meine Erfahrungen überhaupt nicht mit Deinen zu vergleichen… vielleicht erlebst Du das Mama-Sein ganz anders. Ich erzähle hier einfach nur, wie ich es manchmal empfinde. Wenn Du Lust hast, nimm Dir einen Kaffee und setze Dich zu mir. 

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Ich glaube auch, daß ich mit meinen Gedanken nicht ganz alleine bin. Wie oft stehen Mütter bei mir im Laden und sagen: “ Ich würde so gerne einen Näh-Kurs machen, aber ich habe keine Zeit…“

An meiner Ladentheke hängt ein Schild, das sagt: „Das Leben ist zu kurz für irgendwann.“ Wenn Du wirklich Lust hast, dann mach es. Egal ob das ein Nähkurs oder ein ganz anderes Projekt ist. Tu das, was Dir am Herzen liegt. Ganz egal was es ist. Auch mit dem ganzen Familien-Alltag und dem ganzen Drumherum. Schreib` das Buch. Beginne die Ausbildung. Was auch immer es ist, such einen Weg.

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In Wahrheit sieht es doch so aus…je nach Alter Deiner Kinder besteht der Tag aus Wickeln, Stillen/Füttern und dann flott zum Elternabend im Kindergarten mit Arbeitseinsatzplanung beim Sommerfest, Elternabend in der Schule mit einem entzückenden Zettel für die Projektwoche mit der Bitte, einen Tontopf mit ca. (!) 26 cm Durchmesser, einen leeren Eierkarton und dazu bitte noch Pfeifenputzer in Türkis  zu besorgen. Ach ja, und die Kinder benötigen bis morgen  Schnellhefter in drölfzigmillionen Farben, einen Textmarker in grün und hier ist die Packliste für die Klassenfahrt… dann denken wir Mütter noch an Impftermine, Kiefer-Orthopädie, Nachhilfe, Musikstunde, Ballett, Kinderturnen, Hausaufgaben…. Ach ja, und bis nächste Woche sollen die Kinder eine Buchvorstellung fertig haben uuuuund denken Sie daran, die Kinder schreiben einen Mathe-Test. Und jetzt geht noch die Liste fürs Kuchenbuffet herum, tragen Sie sich doch bitte ein. Na klar. Eine Einladung zum Kindergeburtstag und noch schnell ein Geschenk organisieren… war noch was? 

Ich habe mit dem Laden ganz klein begonnen und in meinen kühnsten Träumen hätte ich nicht damit gerechnet, dass sich dieses kleine Geschäft so entwickelt. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an meine unglaublich lieben KundInnen, die so viele FreundInnen zu mir schicken, so viele Kurse besuchen, einkaufen und bestellen und Marmelade, Schokolade und Blümchen vorbeibringen…oder auch mal schnell mit anpacken, wenn es gilt, ein Regal zu schieben… Ihr seid so toll. Ich liebe den Laden und alles was dazugehört. Jetzt sind meine Kinder größer (18, 16 und 12) und ich habe mehr Freiräume als noch vor 4 Jahren. Aber ich erinnere mich gut an die Zeit, als die Süßen in Kindergarten und Grundschule waren… 

Es gibt ein wunderbares Buch von Anne Morrow Lindbergh „Muscheln in meiner Hand“. Die erste Ausgabe ist von 1955. Anne hatte 5 Kinder und auch sie hat schon das Thema beschrieben, daß sie sich „zersplittert“ fühlt. Hin- und hergerissen zwischen den Aufgaben als Mutter und dem Wunsch, mehr Zeit und Raum fürs Schreiben zu haben. Es scheint also nicht nur ein Thema unserer Zeit zu sein, daß wir Mütter ganz schön viel um die Ohren haben.  Wir haben so viele Möglichkeiten, aber wir haben nicht unendlich viel Zeit. Ich habe im Kopf so viele Pläne und Ideen..und dann muß aber erst noch der Hund zum Impfen, die neue Spülmaschine wird geliefert undundund…

Eine schöne Arbeit ist ein Geschenk,  Was wäre denn, wenn ich im Ladeli nichts zu tun hätte? Und Zuhause wäre es ganz still? Ich bin zutiefst dankbar für meine Kinder und die Familie…aber alle Mütter wissen auch, wieviel Arbeit wirklich hinter dem Ganzen steckt. Und manchmal fällt es uns wirklich schwer, in all dem Trubel wahrzunehmen, was wirklich wichtig ist. Wir gehen so auf in der Sorge um das Drumherum, daß wir uns selbst ganz vergessen. 

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Jetzt sind meine Kinder schon etwas größer, und die Aufgaben haben sich verändert. Junge Erwachsene haben für uns andere Themen und Fragen. Es ist deswegen aber immer noch so, daß  sie uns brauchen… mal mehr, mal weniger. Aber sie brauchen uns. Das ist für mich  auch wunderbar so und völlig in Ordnung. Aber was brauchen wir Mütter?

Die Frage stellen wir uns oft gar nicht, weil wir so darin aufgehen, für Andere da zu sein. Vielleicht ist bei meinen Ideen etwas für Dich dabei.

1.) Keep it simple

Wir wohnen seit fast 20 Jahren in einem kleinen Reihenhäuschen. Wir hatten die ganzen Jahre über geplant, noch einmal „richtig“ zu bauen. Irgendwie gab es aber nie den richtigen Bauplatz oder das richtige Haus.. und inzwischen haben wir hier so Wurzeln geschlagen… es bleibt bei diesem kleinen Häuschen. Jahrelang haben wir nicht richtig renoviert, weil wir ja noch bauen wollten. Jetzt sind die Kinder größer und einige Dinge brauchen wir nicht mehr. Ich habe in den letzten Tagen aufgeräumt und weggeworfen,  mit meiner Jüngsten das Zimmer ausgemistet und neu gestaltet… das war so ein schönes Gefühl, gestern, als alles fertig war. 

Jetzt bin ich dran. Ich habe ein Miniminimini-Arbeitszimmer von 4 qm. Eigentlich  nur eine Ecke. Aber auf dem zauberhaften Instagram-Account von @dreieckchen habe ich eine wunderschön aufgeräumte Vorratskammer gesehen. Und keinen halben Tag später habe ich ein blaugelbes Möbelhaus besucht und mir entsprechendes Ordnungsgedöns gekauft. Morgen ist ein Feiertag und dieser Raum wird jetzt so organisiert, daß ich künftig gerne darin arbeite. Im Moment ist das eher so ein blödes Gefühl, wenn ich daran vorbeilaufe… da denke ich immer, Mist, ich müßte unbedingt….Dieses miese Gefühl mag ich nicht mehr. Und ich will jeden Raum in meinem Haus wirklich gerne haben. Ich möchte es mir so einfach wie möglich machen.

Grundsätzlich kaufe ich mir sehr wenig Dinge… ich will nicht so viel Müll produziert und kaufe mir sehr wenig, aber dafür wirklich langlebige Stücke… Klassiker, die nicht aus der Mode kommen… sowohl bei Kleidung, als auch bei Möbeln und Dekorationen. So ist auch mein Laden ausgerichtet… Hübsche Dinge, die auch noch in Jahren schön sind. Vielleicht ist das auch die beste Idee zum Muttertag… etwas Hübsches, Selbstgemachtes oder du verschenkst einen schönen Abend… da fällt mir spontan ein Näh-Abend im Nähzimmer ein … zwinkerzwinker. 

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Weniger ist einfach mehr, und „Keep it simple“ ist ein gutes Motto. Mach´ es Dir so einfach und schön, wie nur irgend möglich. 

2.) Sei nett zu Dir. 

Das ist so wichtig,. Du tust Dein Bestes, da ist es die oberste Priorität, daß Du auch einmal für Dich sorgst. Nicht nur am Muttertag. Es gibt ein schönes Sprichwort: „ aus einem leeren Krug kann man nichts einschenken“. Das stimmt. Du hast Deinen Lieben nur etwas zu geben, wenn Du selbst Energie und Freude hast. Ich merke, daß ich in hektischen Phasen zu wenig auf meine Ernährung achte und meine Jogging-Einheiten schleifen lasse. Ich fühle mich so viel besser, wenn ich auf beides achte. 

Wir feiern heute den Kindergeburtstag unserer Jüngsten. Ich hatte vorher kurz den Impuls, vorher das Erdgeschoss nochmal feucht durchzuwischen. Aber nur kurz. Ich wische, wenn die Ladies wieder weg sind. Gut genug reicht völlig.  

 

3.) Wenn es wirklich stressig wird, dann suche Dir (bezahlte) Hilfe.

Ich merke, ich delegiere inzwischen so Einiges. Das gibt mir mehr Freiraum im Kopf für meine Aufgaben. Vielleicht kann Dir ein/e Freund/in, Deine Partner/in, Eltern, Schwiegereltern…. eine Hilfe sein? Manchmal muß man sich nur trauen, zu fragen. 

4.) Glaub nicht alles, was Du von Anderen siehst oder hörst 

Instagram ist ein gutes Beispiel dafür. Wir sehen einen Ausschnitt aus dem Leben einer Person und denken, bei Anderen ist alles immer traumhaft und ein leichtes Tanzen über die Blumenwiese. 

Du siehst nur ein Bild. Du weißt überhaupt nicht, wie das Leben dieser Person sonst aussieht. Ich bin inzwischen sehr vorsichtig geworden, wenn ich merke, ich beurteile das Leben eines Anderen. Du kannst das perfekte Instagram-Bild sehen, und im Hintergrund, auf der Seite, wo der Fotograf steht, da türmt sich das Chaos.  

Wir hatten ein Ehepaar hier im Ort, das war Familie „bei-uns -ist-alles-super“. Eines Tages kam deren Tochter zu meiner Tochter zu Besuch… das Mädel stand an der Tür und weinte… so ein Weinen mit Schluchzen und Schnappatmung… die Maus wollte zu meiner Tochter. Als die beiden Stunden später die Treppe herunterkamen und das Mäuschen gegangen war, drehte sich meine – damals 16-jährige – Tochter zu mir und meinte: „ Mama, wenn Du oder Papa jemals fremdgeht, nehmt Euch verdammt noch mal ein Hotel.“

Da ist mit einem Satz die ganze Geschichte erzählt, gell? Ist Dein Kopfkino an?

Also, glaub` nicht alles, was Du denkst. 

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5.) Mach Dein Ding und schau nicht soviel nach links und rechts. Gib` nicht auf. Und hör nur auf die, deren Meinung für Dich zählt. 

Als ich mich mit 42 Jahren selbstständig gemacht habe, war das sehr interessant… Einige im Ort fanden die Idee toll und freuten sich auf den Laden… fragten nach mehr Flyern und boten an, sie bspw. Ihren Kolleginnen zu verteilen. Und dann gab es da die richtigen, echten Freunde, die zwei Tage vor der Eröffnung mit einem Werkzeugköfferchen anrückten und Regale zusammenschraubten.

Es gab aber auch einen Kreis an Menschen, die wußten, daß das sowieso nichts wird. Dass das alles nur Mist ist. Dass das gar nichts werden kann! Die wirklich zu mir gesagt haben: „Was willst Du denn damit?“ Oder, auch schön:“ Du musst doch gar nicht arbeiten gehen, Dein Mann verdient doch gut …“

Diejenigen, die Deine Pläne und Ideen schlecht machen…sind nicht in Deinem Team. Kritisieren ist leicht. Selbst etwas auf die Beine zu stellen ist viel, viel schwieriger. Einen Fehler bei Anderen zu finden, in den Krümeln suchen, das kann jeder. Das ist leicht. Aber wer etwas auf den Weg bringt, der macht auch einmal Fehler… nur der, der nichts ausprobiert, macht nichts falsch. Wenn Du Dich zeigst, Deine Ideen und Vorstellungen nach außen trägst und offen und ehrlich bist, dann wird es meistens Jemanden geben, der daran etwas zu mäkeln findet.

Also, mach` Dein Ding, wie auch immer das für Dich aussieht. Laß die Meckerer auf Ihren billigen Plätzen meckern und hör´ nur auf die Wenigen, Wichtigen. Die, die in Deinem Team sind. 

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Und wenn Dir etwas wichtig ist, gib` nicht auf. Steh` dazu und zieh` es durch. 

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Muttertag mit Deinen Lieben. Ich bin in Deinem Team, Du machst das großartig. 

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Last-Minute Hasenkissen.. eine Anleitung für einen Nähzimmer-Klassiker!!!

Wenn nicht die liebe Stephanie heute in den Laden gekommen wäre und gesagt hätte: „Dunja, ich brauche unbedingt eine Anleitung für das süße Hasenkissen..“ Dann weiß ich nicht, ob ich das heute noch auf die Reihe gekriegt hätte. Aber Stephanie hat ein kinderfreies Wochenende und möchte in die Hasen-Kissen-Groß-Produktion einsteigen… wie konnte ich da Nein sagen? Außerdem wollte ich das schon die ganze Zeit machen… Eigentlich. Aber der Webshop  ist noch lange nicht fertig und im Ladeli finden momentan jede Menge Kurse statt… uuuuund während der Öffnungszeiten ist so Einiges los. Das ist toll. Mehr als toll. Aber dann bleibt nicht so viel Zeit für Hasenkissen-Anleitungen, weil dummerweise auch mein Tag nur 24 Stunden hat. 

Aber ganz uneigentlich wollte ich diese Anleitung schon die ganze Zeit schreiben… nur dann dachte ich, es ist zu spät. Aber, erstens habe ich mir sagen lassen, feiern wir Ostern nächstes Jahr wieder, und zweitens….pffft. Last Minute kann ich eh am Besten. Also dann. Hasenkissen-Last-Minute. Ich habe es nach dem heutigen Patchwork-Kurs (der superschön war) sogar geschafft, im Hellen draußen  noch ein paar Fotos zu machen… dann haben nur die beiden Hasen gejammert, daß sie unbedingt mit aufs Bild möchten…Also bin ich mit zwei Hasen, einem Hasenkissen und der Kamera durch Zornheim gestapft, auf der Suche nach dem besten Plätzchen… ich fand dann, das Bürozimmerfenster des Bürgermeisters angemessen… die Fensterläden sind so hübsch.

 

 

Also, kann es losgehen?

Du brauchst für ein 50/50 cm-Kissen (Inlett gibt’s beim Blau-gelben Möbelhaus)

60 cm Baumwollstoff über die gesamte Stoffbreite, in meinem Fall ist das dieser hier klicken… (Boah, ist das cool, so ein Online-Shop!!!!)

Baumwoll-Restchen für die Öhrchen innen, zweimal 20×10 cm

30 cm Plüsch, zum Beispiel dieser hier…

Vliesofix ca. 30 cm

Webband und Reißverschluß ca. 54 cm Länge

Die Vorlage für das Hasili ist hier…

 

Vorlage Hasenkissen

Zuschnitt für das Kissen:

Für das Vorderteil:

1 Quadrat 52 cm auf 52 cm

Für die Rückseite:

1 Rechteck 52 cm mal 27 cm und 1 Rechteck 52 mal 32 cm

Arbeitsschritte:

Zuallererst druckst Du den Hasen-Umriß aus. Dann legst Du das Vliesofix mit der rauen Seite nach unten auf die Vorlage und zeichnest auf die glatte Seite, die sich wie Backpapier anfühlt, den Hasenumriß nach… geht prima mit Bleistift. Dann schneidest Du das Hasili grob aus. Also nicht böse grob, es muss nur nicht ganz exakt sein. 

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Dan legst Du das ausgeschnittene Häschen mit der rauen Seite nach unten (WICHTIG!!!) auf die Rückseite des Baumwollplüsch und bügelst heiß und kurz über das Papier. Die raue Seite des Vliesofix ist im Prinzip gesponnener Kleber und wird durch das Bügeln auf die Rückseite des Plüsch übertragen. Bitte nicht lange bügeln, nur bis das Papier fest am Plüsch klebt. Der Plüsch darf nach Hersteller-Angaben gar nicht gebügelt werden, aber kurz geht es… für Euch habe ich das hundertfach getestet. 

Dann schneidest Du bitte den Hasen ordentlich aus. An einer Ecke ein bisserl am Stoff ziehen bis das Papier reißt. An dieser Stelle könnt Ihr das Papier greifen und vom Hasen abziehen. Jetzt ist die Klebe-Schicht auf der Hasenrückseite. Das Stück legen wir erstmal zur Seite. 

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Die Vorlage für die Ohren schneidest Du bitte entweder aus dem Papier aus oder Du überträgst sie auf Backpapier/Butterbrotpapier oder Schnittmusterpapier.

Das Ohr brauchen wir 4 mal, davon 2 mal aus Baumwollstoff und 2 mal aus Plüsch. Achte darauf, daß Du Plüsch und Baumwolle rechts auf rechts legst, das Ohr ist nicht symmetrisch. Ich habe für mein Kissen ungefähr 0,5 cm Nahtzugabe rundherum dazugegeben.

Also, ich habe zuerst die Öhrchen aus Plüsch ausgeschnitten, den Plüsch rechtsaufrechts/schönaufschön auf den Baumwollstoff gelegt und festgesteckt. Dann wieder ausgeschnitten und die Öhrchen genäht. Und zwar so, daß unten die gerade Seite offen bleibt für eine Wende-Öffnung. Damit das Ohr nachher eine schöne Form erhält, habe ich oben die Spitze quer abgeschnitten und mit einer Zackenschere einmal rundherum geschnitten. Muß man aber nicht.

Dann wendest Du die Öhrchen durch die Wende-Öffnung.

Ich habe dann die Kissen-Vorderseite gebügelt und das Webband und das Hasili so hingelegt, wie ich mein Kissen haben möchte. Ich setze mein Motiv gerne ins obere Drittel des Kissens.

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Die Ohren steckst Du 2-4 cm tief unter den Kopf, ich finde es ganz schön wenn man einmal den Plüsch und einmal die Baumwollseite sieht…. Aber das kannst Du natürlich machen wie Du magst. Dann stecke ich den Hasen und die Ohren mit Metall-Stecknadeln oder Nähnadeln fest…

Wichtig ist, daß die Nadeln keinen Plastik-Teil haben… wir drehen das ganze Kissenvorderteil nämlich jetzt um und bügeln den Hase von der Rückseite fest… bitte nicht über das Webband bügeln, das ist meistens aus Polyester und schmilzt sonst…Durch das erneute Bügeln wird der Kleber wieder aktiviert und der Hase klebt fest… So läßt er sich gleich leichter aufnähen, da verrutscht nix. Nur oben an den Ohren, an der Stelle, wo die unter dem Kopf stecken, da klebt es nicht gut… bitte nicht lange bügeln, wieder nur ganz kurz. Die Ohren mußt Du einfach gut stecken.

Das Webband ist bei mir 16 cm von der Unterkante entfernt. Das kannst Du mit Stecknadeln oder Style-Fix fixieren und oben und unten quer mit einem Geradstich, Stichlänge 2,5-3 annähen. 

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Dann nähen wir das Häschen mit einem Zick-zack-Stich fest. Bei meiner Maschine ist das eine Einstellung von 3,0 in der Höhe und die einzelnen Stiche sind 2,0 auseinander. Die Mitte Deines Nähfußes sollte auf dem Übergang zwischen Plüsch und Baumwolle entlanglaufen… vielleicht einen Hauch mehr auf dem Plüsch. Damit Du den Übergang gut erkennst, kannst Du den Flor, das Kuschelige, immer ein bißchen zur Hasenmitte streichen… sonst sieht man so schlecht, wo genau der Plüsch-Grund-Stoff verläuft… einfach immer ein bißchen nach innen streichen beim Nähen. Wir starten unseren Zickzack unten am Bein des Hasis, denn dieser Stich wird nicht verriegelt, wir nähen am Ende 3-4 cm über den Anfang drüber… dann hält das prima.

 

In den Rundungen, beim Schwänzchen etwa, versenke ich immer die Nadel im Stoff, hebe den Nähfuß etwas an und kann dann das Ganze besser drehen. Die Ohren nähst Du beim Festnähen des Kopfes an… hier genau hinschauen, Plüsch auf Plüsch sieht man nicht so prima, und hier ist das Ganze auch etwas dick…evtl. hilfst Du ein wenig mit dem Handrad nach. 

Wenn alles festgenäht ist, entferne bitte alle Nadeln.

Wir nähen die Rückseite… Dazu bügeln wir bei dem 27 mal52 cm großen Teil eine 52 cm lange Seite 3 cm hoch links auf links um.

Den Reißverschluß legen wir an diese Kante bündig an, der Zipper zeigt nach unten.

Wir nähen den RV von der rechten Stoffseite knappkantig an. Dazu nehmen wir einen Reißverschluß-Fuß oder, wie ich es gemacht habe, ich stelle die Nadel ganz nach rechts.

Der Nähfuß fährt gaaaanz eng an der Raupe des Reißverschlusses entlang. Die Raupe kannst Du nicht sehen, aber durch den Baumwollstoff erfühlen. Mit einem Geradstich, 2,5 Länge, Nadel ganz rechts, Nähfuß ganz dicht an der Reißverschluss-Raupe, nähst Du den Reißverschluß von der rechten Stoffseite an. 

Das 32 cm hohe Rückseitenstück legst Du mit der langen Seite bündig rechts auf rechts an den Reißverschluss unten an. Ich habe dann meine Nadel ganz nach links verstellt und knappkantig genäht. 

Dann wird das Stoffstück umgeklappt… Tata, ein nahtverdeckter Reißverschluß!!!

Du schiebst den Zipper ca. 20 cm nach innen und legst das Kissenvorderteil rechts auf rechts auf. 

Die ersten Stecknadel stecke ich mir an die Stelle, an der der Reißverschluss offen an der Außenkante liegt. 

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Du nähst einmal füßchenbreit an den Kissenaußenseiten entlang, nicht die Ohren mit festnähen!! Am Einfachsten hast Du es, wenn Du nicht in einer Ecke, sondern in der Mitte einer Seite startest. An den Stellen, wo der Reißverschluß ist, darauf achten, daß der Stoff auf die richtige Seite umklappt. Da kannst Du auch gerne mehrmals drübernähen, das verstärkt die Stelle, wo der RV auf die Außenkante trifft. Also, munter einmal drumherum genäht, danach durch die Öffnung im Reißverschluß wenden. Die Maße der Rückseite habe ich etwas großzügig berechnet, wenn da etwas übersteht, einfach abschneiden. 

 

Gaaaannnnnz viel Spaß mit Deinem Hasenkissen… ich freue mich riesigen Du auf Instagram den Hashtag #naehzimmerhasenkissen verwendest!!!Dann sehe ich das gute Stück!!

Lese-Stoff 2.0… der neue Lese-Stoff für Februar ist da!!

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Wie im echten Leben hat auch mein Näh-Leben Phasen. Es gab die „Taschen-Phase“, die „Kinder-Zubehör-Phase“, die „Probe-Näh-Phase“ und vor allem die „Je-Mehr-Desto-Besser-Phase“. Alles Geschichte. Der Start ins neue Jahr bedeutet für mich, passend zum Trend „Slow-Fashion“, langsam, entspannt, bewusst… eben „Slow-Sewing“. Und weil eben alles im Moment etwas langsamer voran geht, kommt mein LeseStoff in diesem Monat mit einiger Verspätung um die Ecke geschlichen. Aber hey…hauptsache er ist da, oder?

Also dann wollen wir mal starten: 

Community

Moda veranstaltet auf Instagram den Modalovequilt-Sewalong  hier klicken…  Noch bis zum 14. Februar wird aus Moda-Stoffen ein Block genäht. Meinen Block wird es sicher in den nächsten Tagen auf Instagram zu sehen geben.

Ich bin großer Fan von Nicole alias Lillyella  hier klicken…   wer mir folgt, hat das sicher schon mitbekommen…. Bis zum 18.Februar findet der Sewalong zu ihrer MiniMakerStation statt, einer kleinen Auflage für die Armlehne mit Nadelkissen, Einstecktaschen usw. 

Euch sind die kleinen Projekte nicht genug? Karen von Easypatchwork  hier klicken…  hat einen Quiltalong für 2019 angekündigt. Wir sind gespannt! 

Stoff- und Patternliebe

Andover Fabrics  hier klicken… kündigte 2 Linien für April an, die ich wirklich schön finde. Sowohl die neuen Farben der Marine Cloth linie von Alison Glas, als auch die Texture Collection von Edya Sitar sind ab April zu haben. Farbenliebe!

Die neue Kollektion von Karen Lewis „Wayside“ hier klicken…  ist wie gewohnt wunderschön graphisch, unaufdringlich… und hoffentlich bald zu haben…

Aneela hoey  hier klicken…  wird von vielen für ihre kleinen Taschen, Körbchen und Nähutensilien sehr geliebt. Nun gibt es ihre beliebte Projectbag auch als „speedyvinylpouch“ . Speedy, weil diese Version ohne Rundung und damit ganz ohne Schrägband auskommt.

Und an was arbeitest Du?

Mich begeistert immer wieder, wie ein und dasselbe Quiltmuster durch unterschiedlichen Farben und Stoffkombinationen plötzlich völlig unterschiedlich wirken kann. Wie der Vegasweddingquilt von Penandpaperpatterns hier klicken…  , an dem ich zur Zeit arbeite. Gaaanz langsam und entspannt, aber stetig…

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Und Du? An das arbeitest Du gerade? Verrate es uns doch in einem Kommentar! Wir würden uns freuen!

Bis bald!

See you soon!

Eure

JULIA — klick!

Was man als Näh-Anfänger braucht… und was ganz sicher nicht… ein kleiner Guide for absolute beginners!

Dieser Beitrag enthält Werbung und Markennennungen…unbezahlt und unbeauftragt.

Gerade wenn man mit einem Hobby niegelnagelneu startet, gibt es eine Menge Fragen… ich versuche mal, ein bißchen Licht in die Sache zu bringen…. Diese Anleitung hier ist definitiv für absolute Anfänger!! Selbstverständlich gibt es unzählige Näh-Helferlein und ausgefeiltes Zubehör. Ich rede hier von der absoluten Grundausstattung für einen wirklichen Näh-Anfänger.

Seit September 2015 gebe ich wöchentlich und teilweise täglich mehrere Näh-Kurse… will sagen, ich habe in den letzten Jahren eine ganze Menge gesehen.

Wenn Du mit dem Nähen beginnen willst, ist die erste Entscheidung, die Du treffen mußt, der Kauf einer Nähmaschine.

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Jetzt denken Viele… und ich kann das gut verstehen und ich möchte das auch gar nicht werten (!) „ Da nehme ich jetzt mal hier für 129,- so ein Schätzchen vom Discounter mit, da steht ja auch ein Markenname drauf, den habe ich schon mal gehört/die Oma hatte auch so eine, die war teuer/die Bewertungen im www sind super, dann nehme ich die mal mit. Für den Preis kann ja nix schiefgehen.“

Doch. Kann schiefgehen.

Es macht mich so, so traurig, daß Viele diese vermeintlichen Schnäppchen kaufen, dann funktionieren die Dinger nicht richtig und landen in der Ecke….ein teurer Staubfänger.

Dazu kommt der Frust: „ Ich hab ja gewußt, ich kann das eh nicht…“ „ Schon meine Handarbeitslehrerin in der Grundschule hat gemeint, das wird bei mir nie etwas…“

Und dann: „ …zum Glück habe ich keine teure Nähmaschine gekauft.“

Und da beißt sich die Katze in den Schwanz. Hättest Du Dir nämlich eine vernünftige Nähmaschine gekauft, hättest Du vielleicht viel bessere Ergebnisse gehabt und hättest aller Wahrscheinlichkeit nach Spaß am Nähen gefunden.

Es gibt wirklich ein paar dieser Low-Budget-Maschinen, die halbwegs funktionieren. Aber ich habe die letzten Jahre so viele Teilnehmerinnen gesehen, die, wenn sie einmal auf einer vernünftigen Nähmaschine in meinem Atelier genäht haben, definitiv keine Lust mehr auf ihre Discounter-Modelle hatten. 

Billig gekauft ist meistens Zweimal gekauft. Hat meine Oma im-mer gesagt.

Und eine Bitte: Kauft die Maschine in einem guten Fachgeschäft. Wenn es dann ein Problem gibt, habt Ihr einen Ansprechpartner. Das kann Gold wert sein, denn manchmal ist es nur eine Kleinigkeit, die Dich als Anfänger verzweifeln lässt, die im Fachgeschäft aber vielleicht ganz flott behoben werden kann. Meine Kunden schicke ich in die Nähwelt Flach zu Herrn Peter Helmis, dort werde ich immer tipptopp beraten. Wenn Ihr in der Nähe von Mainz wohnt und Herrn Helmis sagt, daß Ihr auf meinen Tipp hin kommt, erhaltet Ihr eine Einführung bei mir im Ladeli…

Ich kann aber auch gut verstehen, daß man, wenn man gerade mit einem Hobby startet, nicht gleich mega-viel Geld investieren möchte. Eine vernünftige Nähmaschine kostet ab 300,- € aufwärts…. Aber in dem Preisbereich gibt es schon wirklich ordentliche Schätzchen.  

Wenn Du erst einmal schauen willst, ob Dir das Nähen wirklich Spaß macht, sind Nähkurse, Leih-Nähmaschinen oder Näh-Cafés eine gute Lösung… bei uns kann man immer Freitagnachmittags bei Kaffee und Kuchen nähen und meine Maschinen leihen…. Manche KundInnen haben Zuhause gar keine Nähmaschine… sie nähen nur bei mir im Ladeli.

 

Nähkurse sind immer schön… nette Leute, tolle Inspiration… ich liebe das. Ich gebe nicht nur selbst Kurse, ich besuche auch sehr gerne welche. Mein Kursprogramm findest Du…hier entlang

Ansonsten braucht man zum Nähen:

Gutes Garn.. auch da bieten Discounter und Kaffee-Röster regenbogenbunte Pakete mit vorgespulten Unterfadenspulen…. Bitte nicht kaufen. Sieht ganz schön aus, kostet meist weniger als 15,- € und man nimmt das mal eben schnell mit… so als Grundausstattung.

Das Problem bei diesen vorgespulten Unterfadenspulen ist, daß die Dinger nirgends wirklich passen. Im schlimmsten Fall machst Du damit mittelfristig Deine Nähmaschine kaputt. Wenn Du eine Nähmaschine im Fachgeschäft kaufst, kauf’ am Besten einen 10-er oder 25 er -Pack Spulen dazu… das ist eine Investition von unter 10,-€ für eine einfache Maschine.  Du brauchst zu Beginn auch nicht direkt alle Regenbogenfarben… Deine Sammlung kann ja wachsen. Ich nähe fast alles mit grauem Garn…von einer ordentlichen Marke wie Gütermann, Mettler oder Aurifil bspw.

Wenn Du von irgendjemand eine Sammelsurium an alten Garnen, Nadeln und sonstigem Schnick-Schnack angeboten bekommst  – oft mit jahrzehntealten Garnröllchen – …. Sag` einfach Danke, schau` alles durch, suche Dir die echten Schätze heraus und kippe den Rest beherzt in den Müll. Altes Garn reißt und fuselt. Man kann Garn definitiv zu lange lagern… 

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Eine gute Schere…. Kaufst du am Besten auch nicht online, sondern nimmst sie im Laden mal in die Hand, ob sie Dir liegt. Ich habe ein Modell im Sortiment, das ich selbst seit mehreren Jahren täglich nutze, und die immer noch wun-der-bar schneidet. Diese Schere verkaufe ich für 16,50 € und sie ist sowohl für Links- als auch für Rechtshänder geeignet. Wichtig: Stoffscheren markieren… an meinen Stoffscheren hängt hinten ein kleiner Stofffitzel dran… und dann informierst Du Deine Lieben, daß sich der Höllenschlund auftun wird, wenn Eine/r diese Schere benutzt um damit Raufasertapeten zu schneiden oder Ravioli-Dosen zu öffnen. Diese.Schere.ist.nur.für.Stoff.Punkt.

Vernünftige Stecknadeln. Mir war gar nicht klar, wie viele bescheidene Stecknadeln es gibt…aber ich lerne in unseren Kursen täglich dazu… das sind oft kurze, raue , dicke Dinger, mit denen man bestenfalls Löcher in den Stoff bekommt.. sonst aber auch nix. Wir haben im Ladeli richtig knuffige Nadeln, lang, spitz und richtig scharf… für 6,50 €. 

Einen Markierstift brauchst Du nicht wirklich. Es gibt diese Frixion-Stifte, die vorne Tintenroller haben und hinten einen Radiergummi für die Tinte… dieser Radiergummi erzeugt schlicht Wärme… das heißt, Du kannst alles markieren und wenn Du die Striche entfernen möchtest, dann bügelst Du einmal darüber und schwuppdiwupp sind die Striche weg.

Bügeleisen und Bügelbrett solltest Du im Haus haben, wenn Du nähen willst. Auf Pinterest gibt es tolle Anleitungen für Bügelbretter zum Selbermachen und von Prym gibt es knuddelige Näh-Bügeleisen, wenn Du so etwas gar nicht hast. Aber für den Anfang tut es die ganz normale 

Haushalts-Ausstattung. Aaaaaber man kann für häßliche Bügelbretter soooo schöne Bezüge nähen… ich sag’s nur.

Was Du nicht brauchst: gekaufte Näh-Kästchen, Plastik-Näh-Organizer etc…ich finde es immer viel schöner und persönlicher, wenn Du Stücke vom Flohmarkt, Familienerbstücke oder lustige Hacks vom Möbelschweden verwendest… auch hier ist Pinterest eine gute Inspiration…. Das sieht dann viel hübscher aus als diese vorgefertigten Nähkästchen und Plastik-Systeme. Im Grunde macht es ja auch einen Teil des ganzen Spaßes aus, sich mit der Zeit coolen Näh-Schnick-Schnack zusammen zu suchen… Garnrollen sehen in Marmeladengläsern toll aus und viele Organizer kannst Du wunderbar selbst nähen… das hat viel mehr Persönlichkeit und Geschichte!!

Noch eine Bitte: kauf´ keinen billigen Stoff… spätestens nach ein paar Runden in der Waschmaschine ärgerst Du Dich.

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Und eine Bitte in eigener Sache:

Support your local Dealer. Denn wenn es den nicht mehr gibt, kannst Du keine Stoffe mehr vor Ort anschauen und wirklich in die Hand nehmen. Darüber habe ich hier klicken  geschrieben. 

Eine schöne Sache beim Nähen im 21. Jahrhundert ist die Möglichkeit, sich zu vernetzen… Wie Du Deine Nähbuddies findest, habe ich hier klicken beschrieben. Zu allen Zeiten haben Menschen zusammen gesessen und genäht. Private Treffen oder Näh-Kurse sind so eine schöne Gelegenheit, Neues zu lernen und sich auszutauschen.

So. Jetzt kann es losgehen… immer daran denken: weniger ist Mehr. Und wenn Du etwas kaufst, dann etwas Gescheites. Hat schon die Oma Lina gesagt, und die wußte echt Bescheid.

Ich wünsche Dir wunderbare Näh-Abenteuer!!! Nähen ist ein tolles Hobby. Viel Spaß und jeden Tag eine gute Naht!!!

Alles Liebe, Dunja

LeseStoff 13.0 – Sew Together Special

unbezahlte Werbung aus Überzeugung!

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Herzlich Willkommen zur ersten Folge LeseStoff 2019!! Denn LeseStoff hat Euch 2018 so gut gefallen, dass Dunja und ich entschieden haben, im neuen Jahr einfach weiter zu machen. Wir freuen uns sehr darüber, dass diese kleine Reihe so gut bei Euch ankommt und ich bin sehr dankbar, dass ich dieses Projekt hier weiterführen darf, nachdem ich meinen eigenen Blog aus beruflichen Gründen schlafen legen musste. Dunja hat Euch in ihrem letzten Post hier klicken ihre persönlichen Ziele und Gedanken zum Jahresstart erzählt, vielleicht hilft Euch ja dieser kleine Post dabei, auch noch ein kleines (oder großes) Ziel für 2019 zu finden….

Der aufmerksame Leser – oder wahrscheinlich realistischer und politisch korrekter LeserIn – wird bemerkt haben, dass es sich bei diesem LeseStoff um ein SPECIAL handelt! Ja, ihr könnt nochmal nachlesen.. „Sew Together Special!“ Während der Recherche für diesen Blogpost habe ich mal wieder festgestellt, dass auch zu diesem Jahresanfang, die Mitmachaktionen in der Nähwelt nur so aus allen Ecken sprießen.  Um Euch einen guten Überblick zu vermitteln, habe ich mich dazu entschieden, Euch in diesem Monat umfassend darüber ins Bilde zu setzen. So könnte ihr auswählen, aussuchen, nachlesen, denn sind wir doch mal realistisch: So sehr sich das Nähherz doch für alles begeistert, alles schafft Frau einfach nicht.

Für alle, die dies in den letzten Folgen dringend vermisst haben, gibt es vorab aber mal eine kleines Näh-Mitmach-Lexikon, damit am Ende auch die letzte Unklarheit beseitigt ist.

BOM- BLOCK OF THE MONTH 

veröffentlicht wird, kostenpflichtig oder umsonst, jeden Monat ein Quiltblock, der in dieser Zeit nachgenäht werden kann. Am Jahresende werden die Blöcke dann zu einem Quilttop zusammengesetzt.

MYSTERY QUILT – ALONG

ähnlich dem BOM wird monatlich ein Teil eines Quiltes veröffentlicht. Dabei kann es sich um das Nähen in Reihen handeln. Der Mystery Quilt kann aber auch mit einem Mittelblock beginnen, um den sich im Laufe der Monate immer wieder neue Motivreihen ansammeln. Wichtig: bis zum Schluss bleibt das Aussehen des Quilts unbekannt!

SEW ALONG

eine Mitmachaktion, in der in einer Folge von ein paar Wochen die Schritte eines Nähprojektes dargestellt werden. Mitnähen erwünscht.

QUILT ALONG

das Pendant zum Sew Along, wenn es um das Nähen eines Quiltprojekts geht.

So. Nun will ich Euch nicht länger auf die Folter spannen. Los geht’s mit den Mitnähaktionen 2019!

Deutsche Aktionen

(einige hat Dunja bereits in ihrem Jahresausblick vorgestellt, ich finde sie aber so spannend, dass sie auch hier unbedingt dazu gehören).

  • Das Thema Stoffabbau oder „Sew your stash“ passt wunderbar zu allen, meist kauf- und sammelwütigen Nähnerds.  Die passenden Aktionen gibt es bei Tweed and Greet  hier klicken… und den Modern Cologne Quiltern hier klicken…
  • Außerdem wird es auch 2019 eine neue Aktion der 6Köpfe12Blöcke hier klicken geben. Sicher nähen hier viele von Euch mit, denn das Programm der 6 Bloggerinnen lief bereits zwei Jahre sehr erfolgreich!

 

 

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Moderncologne Quilter „Stash“ Das Bild wurde mir von der Gruppe zur Verfügung gestellt…

Englischsprachige Aktionen

Hier beschränke ich mich ein bißchen auf die Aktionen, die ich besonders spannend finde. Denn sonst, meine Lieben, sitzen wir morgen noch hier. Das Angebot der amerlikanischen Aktionen ist nämlich riesig!!

  • Linsey von Penandpaperpatterns hier klicken…)veranstaltet im Januar den #iheartyousewalong , perfekt für alle, die vielleicht einen Quilt für den Valentinstag planen.
  • During Quilttime lädt zum Papercuts BOM hier klicken…. Das Pattern muss für etwa 54 € gekauft werden und beinhaltet 13 Vorlagen für Schneeflocken und eine Schere. Das Ergebnis ist sicher sehr spannend und ich bin gespannt auf die ersten Bilder!
  • Fans von Sew-kind-Of-Wonderful gibt es ja hierzulande einige. Sicher begeistert sie auch der Sedona Quilt-A-Long hier klicken…, bei dem Reihen in unterschiedlichen Techniken genäht werden. Kosten: 20 US-Dollar.
  • Kostenlos hingegen ist Pat Sloan`s Mystery BOM „Out of the World“ hier klicken…. , der, wie der Name schon sagt, vom Welt all inspiriert ist. Vielleicht etwas für einen Männerquilt?l

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So, Ihr Lieben, dabei wollen wir es mal für heute belassen. Jetzt interessiert es mich brennend, ob bei meinem kleinen Special etwas für Euch dabei war! Erzählt ihr es mir? Bitte! 

Bis bald!

See you soon!

Eure

JULIA — klick!